Verfasst von: 1001alben | 22. Januar 2010

Guns N’ Roses – Appetite for Destruction

Wenn ich jetzt diesen Artikel beginne zu schreiben, dann läuft im Winamp gerade Guns N’Roses ‚Use your illusion I + II‘. Leider der nicht gelungene Versuch von Guns N’Roses, mit gleich zwei Alben an eines der genialsten Alben der Rockgeschichte anzuknüpfen, nämlich Guns N’ Roses – Appetite for Destruction.

Das Album und die Geschichte von GNR ist ein beeindruckendes Beispiel, wie die Musikbranche in den 80er Jahren getickt hat und wie nur ein einziges Album den Untergang einer ganzen Band bedeuten kann.

‚Appetite for Destruction‘ ist nämlich genau das. Das erste Album von GNR, deren Bandmitglieder daraufhin total austickten, was in dem Rausschmiss von Schlagzeuger Steven Adler endete und gleichbedeutend den Untergang der gesamten Band einläutete. Was wirklich schade ist, denn ‚Appetite for Destruction‘ gehört mit Sicherheit zu den Top 10 Alben der 80er Jahre.

Alleine schon durch ‚Welcome to the jungle‘ gehört dieses Album auf die Liste der Musik, die man unbedingt während seines Lebens gehört haben MUSS! Ich kann mich noch sehr genau erinnern: Im Fernsehen, auf einem der Sender, die in den 80ern ständig irgendwelche Videos gespielt haben, lief ‚Paradise City‘. Wow – Hammersong. Also rein ins Wave, so hieß unser Plattenladen in Pirmasens, und die Platte auflegen lassen (der Verkäufer war schon genervt, weil das wohl mehrmals am Tag vorkam). Und dann ging´s los: ‚Welcome to the jungle‘. Kannte man damals noch Songs wie diesen? Nein, das war absolut neu. Na ja, vielleicht Mötley Crüe oder so was, aber den Vergleich mit GNR konnte keiner Stand halten.

Und so ging so war es mit jedem Song auf diesem Album. ‚It´s so easy‘, ‚Nightrain‘, ‚Mr. Brownstone‘ und natürlich ‚Pardise City‘ und ‚Sweet Child O’Mine‘. Ein Kracher folgt auf den anderen. Am Ende war ich total platt und nahm die CD fast mit zitternden Händen mit, um mir das Ganze dann zu Hause noch mal zu geben 🙂

Anschließend habe ich die Geschichte von GNR in Bravo und Metal Hammer aufmerksam verfolgt und es zeichnete sich ab, dass das nicht lange gut gehen wird. Als dann Steven Adler an den Drums wegen seiner Drogeneskapaden gefeuert wurde, war das der Anfang vom Ende. Zum einen war Adler ein genialer Drummer, zum anderen hat man Matt Sorum verpflichtet, der Adler nie das Wasser reichen konnte…

Vier Jahre nach ‚Appetite for Destruction‘ kamen dann die beiden ‚Use your Illusion‘-Alben heraus. Und die waren einfach nur schlecht. Die besten Songs sind Covers von Paul McCartney (Live and let die) und Bob Dylan (Knockin‘ on Heaven’s door). Und an ‚You could be mine‘ kann man sich auch nur wegen Terminator 2 erinnern – gruselig! Ach ja, hätte ich fast vergessen: November rain. Mein absoluter Hass-Song. Zählt bitte mal mit, wie oft Sorum an den Drums die selbe Tom-Folge als Break spielt. Drapp-drapp-da-da-da–Drapp. Da wird man wahnsinnig. Wenn der Song im Radio kommt, wird sofort weggeschaltet – sorry, geht gar nicht.

Trotzdem war der Song dann doch irgendwie richtungsweisend für GNR. Alles was danach kam, war nur noch erbärmlich! Die gefühlten 100 Jahre bis zur Veröffentlichung von Chinese Democracy hätte man sich auch sparen können, denn seid Duff McCagan und Slash nicht mehr dabei sind, kann man ja kaum noch von Guns ‚N Roses sprechen…

Inzwischen habe ich mir Appetite for Destruction eingelegt, denn die anderen Alben kann sich ja keiner anhören…

Kurz nach meinem 18 Geburtstag, am 25. August 1991 konnte ich dann GNR endlich auch mal

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