Verfasst von: 1001alben | 9. Januar 2010

Diana Krall – The Look Of Love

Jazz ist eigentlich nicht so meins – zugegeben. Aber ich möchte ja auch durch die Kommentare der Leser dieses Blogs meinen musikalischen Horizont erweitern. Und da gehört es nun mal dazu, sich Alben anzuhören, die man sich wahrscheinlich normalerweise nicht angehört hätte, weil das Genre einfach nicht zum Alltag gehört. Und da die erste Empfehlung einer Leserin Diana Krall war gibt´s heute zwar ein Album, welches nicht auf der Liste steht, was mir aber egal ist, und das hat seinen Grund (ok, die Kommas sind jetzt etwas durcheinander geraten, ist mir aber auch egal ;-)).

Zurück zur Sache: Diana Krall – ‚The Look Of Love

Der Name Diana Krall hat mir ehrlich gesagt, nix gesagt. Hat sich deutsch angehört, ansonsten hatte ich aber keine Vorstellung. Also mal bei Wikipedia reingeschaut und den Namen eingegeben. Und siehe da – Kanadierin. Von Vancouver Island, was man eher vom Whale Watching her kennt. Und das es da eine Stadt gibt, nämlich Nanaimo, die 80.000 Einwohner hat mich auch überrascht, weil ja ISLAND… Aber zurück zum Thema.

Ich habe also meine Wissenslücke gefüllt und spätestens bei der Info, dass das Album ‚The Look of Love‘ mehrmals mit Platin ausgezeichnet wurde war klar, das Album muss ich mir anhören. Außerdem ist die Frau mit Elvis Costello verheiratet und der steht auf der Liste. Also Napster angeworfen und los geht´s.

Und der erste Eindruck: mehr davon! Ja, ehrlich. Nicht, weil ich jetzt mich der Leserin einschleimen einschmeicheln möchte. Nein, das Album hat mir wirklich von der ersten Note ab gefallen. Meiner Menung nach steht es dem hier schon besprochenen ‚In The Wee Small Hours‚ von Frank Sinatra in nichts nach. Die Songs sind wunderschön geschrieben und mit einem großartigen Orchester arrangiert. Sehr gut gefällt mir vor allem ‚Dancing In The Dark‘ und ‚Besame mucho‘. Diese südamerikansichen Rhythmen passen wunderbar zum Gesamtarrangement und bringen einen tollen Groove in die Songs. Mein Schlagzeuglehrer hat mir mal gesagt: „Es ist ganz egal, was du spielst, die Hauptsache ist, dass es groovt!“ Und das tun diese beide Lieder auf jeden Fall. Das ist ganz sicher nicht einfach zu spielen und  bekommen nur wirklich sehr gute Musiker hin…

Die Stimme von Diana Krall würde man auf Grund dieses Albums auch nicht wirklich nach Kanada einordnen. Auch eher Südamerika. So was leicht rauchiges geheimnisvolles, finde ich. Mindestens genau so gut wie z.B. Norah Jones. Passt zu allen Songs sehr gut, die Songwriter haben ganze Arbeit geleistet.

Und live ist die Lady auch sehr überzeugend, wie man auf der Internet-Video-Plattform seiner Wahl leicht herausfinden kann:

Das Lied ist ein Cover eines Dusty Springfield-Songs und übrigens auch auf dem Soundtrack des Films ‚Catch me if you can‘, was neben der cineastischen Güte zusätzlich für den Film spricht! Leider war Diana Krall erst 2009 in Deutschland und im November 2009 auch in München. Hab ich wohl was verpasst 😦

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